Nistkasten - Rotkehlchenhütte

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Produktinformationen "Nistkasten - Rotkehlchenhütte"

Nistkasten für Rotkehlchen

Das Rotkehlchen und sein Brutverhalten

Das Rotkehlchen wird auch als Erithacus Rubecula bezeichnet und gehört zur Vogelfamilie der sogenannten Fliegenschnäpper oder Muscicapidae. Angesiedelt ist diese Vogelart in Nordafrika, in Europa sowie in Kleinasien und auch auf den Mittelmeerinseln. Das Rotkehlchen ernährt sich von Insekten sowie kleinen Spinnenarten, sowie von Würmern und Schnecken.

Der Vogel beginnt mit seinem Gesang eine Stunde vor dem Sonnenaufgang und ist dann gesanglich bis in die Dämmerung und auch über das gesamte Jahr zu hören. Wer in den Genuss der Gesänge des Rotkehlchens kommen möchte, kann einen Rotkehlchen Nistkasten aufhängen und den Vögeln damit einen Brutplatz im eigenen Garten gewähren. Und obendrein dafür sorgen, dass die Tiere sich im Garten heimisch fühlen und sich langfristig ansiedeln.

Aktuell gehört das Rotkehlchen nicht zu einer der gefährdeten Vogelarten. Der Vogel befindet sich häufig in der Nähe des Menschen und er hält auch nur eine geringe Fluchtdistanz ein, was ihn wiederum zu einem Sympathieträger macht. Als inoffizieller Nationalvogel von Großbritannien wird der Vogel sehr eng mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Dazu hat er indirekt wissenschaftliche Beiträge geleistet, denn das Rotkehlchen hat bei der Anerkennung des Magnetsinns eine große Rolle gespielt.

Der Nistkasten für Rotkehlchen

Wenn natürliche Brutplätze für das Rotkehlchen nicht gegeben sind, können bestimmte Nisthilfen dafür sorgen, dass die Vögel sich auch im eigenen Garten zur Familiengründung niederlassen. Beim Anbringen des Nistkastens gilt, dass das Tier dichte Gewächse und Hecken oder dornige Büsche schätzt, um einen vor Feinden geschützten Nistplatz zu haben. So platziert, wird der Rotkehlchen Nistkasten am Standort sicher gern angenommen. Die Höhe sollte relativ bodennah sein, dabei sollten zwei bis drei Metern oberhalb des Bodens nicht überschritten werden. In Nähe von Brombeerbüschen, unter Dachvorsprüngen oder an efeubewachsenen Mauern, hängen Gartenbesitzer gern die Nistkästen für Rotkehlchen auf.

Für die Ausrichtung gilt es zu beachten, dass das Einflugloch vor Regen geschützt platziert sein sollte. Dieses Einflugloch, des Nistkastens für Rotkehlchen, sollte einen angemessen großen Durchmesser haben oder gleich eine halb offene Form aufweisen. Die letztere Variante bietet allerdings Feinden einen größeren Zugang zum Nest, weshalb die Lösung mit einem Einflugloch für die Brut sicherer ist. Die Öffnung sollte immer so gestaltet sein, dass Katzen sowie auch Raubvögel und Marder keinen Zutritt zur Nisthilfe erlangen können. Eine Größe des Einflugloches von 3 x 5 cm ist völlig ausreichend und die Jungtiere sind so weitgehend vor Fressfeinden geschützt.

Das Vogelhaus für Rotkehlchen kann natürlich auch selbst gebaut werden. Hier sollte festes und witterungsbeständiges Holz als Material ausgewählt werden. Die Nisthilfe für Rotkehlchen sollte innen leer bleiben und leicht sauber zu halten sein. Das Nistmaterial muss für das Tier nicht gestellt werden, denn diese Aufgabe erledigen die Rotkehlchen selbst. Sinnvoll kann es aber sein, den Nistkasten nach außen hin mit Maschendraht abzugrenzen, denn so ist ein besserer Schutz vor Katzen gegeben, die durch den Maschendrahtschutz einen nicht so leichten Zugang zum Nest haben.

Das Aussehen des Rotkehlchens

Das Rotkehlchen hat eine runde Gestalt und lange und dünne Beine. Die orangerot gefärbte Kehle hat ihm seinen Namen eingebracht. Die Stirn und die vordere Brust sind auch in diesem Farbton gehalten. Damit hat das Rotkehlchen als Vogelart einen hohen Wiedererkennungswert. Der Schnabel der Vögel ist in einem schwarzgrauen bis braunschwarzen Farbton gehalten. Oberhalb der Schnabelwinkel hat es drei bis vier kleine Bartborsten. Der Vogel ist etwa 13,5 bis 14 Zentimeter groß und hat eine Flügelspannweite von 20 bis 22 Zentimetern. Das Gewicht liegt zwischen 15 und 18 Gramm.

Die Rotkehlchen Brutzeit und sein Verhalten

Während die weiblichen und die männlichen Tiere im Winter getrennte Reviere bewohnen, führt das Brutverhalten der Rotkehlchen die Vögel als Revierpaar wieder in einem Nistplatz zusammen. Dabei gibt oftmals das Weibchen schon im Januar das Herbstrevier auf, um anschließend die Paarung mit dem Männchen vorzubereiten. Dabei ist dem Brutverhalten nach typisch, dass der Partner vom Weibchen oftmals in weiterer Entfernung gesucht wird.

Unverkennbar ist auch, dass sich nach ein paar Tagen oder maximal Wochen nach der Brutzeit die Rotkehlchen wieder trennen. Zudem zeigt sich das Rotkehlchen in der Verteidigung des Brutreviers gelegentlich aggressiv, was allerdings in verschiedenen Regionen variiert.

Der Ort, an dem Rotkehlchen nisten, ist gerade im Mitteleuropa und dem Nahen Osten auch der selbe, an dem sie über das gesamte Jahr über verbleiben. Ein Eindringling, der dem Rotkehlchen Nistplatz zu nahe kommt, wird allerdings geduldet, sofern er lediglich auf Nahrungssuche ist. Dabei werden am Nest auch Gruppen akzeptiert, sofern sie dem Vogel am Standort keine Konkurrenz machen.

Wo nisten Rotkehlchen?

Bei der Frage, Wo und Wie die Rotkehlchen nisten, entscheidet allein Weibchen. Sie ist es auch, die den geschützten Nistplatz, innerhalb von wenigen sehr intensiven Tagen aufbaut. Das Rotkehlchen Nest wird vom Weibchen napfförmig und offen gestaltet. Dabei nisten die Rotkehlchen sehr gern in Bodenvertiefungen, sowie auch in Halbhöhlen von Böschungen oder innerhalb des Wurzelwerks von größeren Pflanzen am Boden. Auch Gestrüpp oder hohle Baumstümpfe schätzen Rotkehlchen als Platz um das Nest zu bauen. Sogar Dosen und auch Töpfe wurden in der Vergangenheit als Brutplatz genutzt. Da die Vögel die Nähe des Menschen nicht scheuen, findet sich das Nest der Rotkehlchen auch oft auf dem Balkon oder im Garten wieder.

Beim Nestbau finden Laub und Moos, Stängel sowie auch Halme oder feines Wurzelwerk Verwendung. Zum Auspolstern des Nestes werden sowohl Pflanzenwolle als auch Federn und Tierhaare genutzt. Für die Rotkehlchen Brut wird ein relativ kleines Nest gebaut, das einen Durchmesser von rund 13 Zentimetern hat und mit einer Höhe von 4,5 Zentimetern auskommt. Die Nestmulde selbst hat einen Durchmesser von fünf Zentimetern.

Eine Nestalternative

Der Rotkehlchen Brutplatz ist üblicherweise in vier bis fünf Tagen fertig gestellt. Geht es darum, eine zweite Brut aufzuziehen ist es üblich, dass das Nest verlassen wird um ein weiteres zu errichten, denn Rotkehlchen brüten in jedem Nest nur einmal. Die Jungvögel werden oftmals auch in verlassenen Nestern von Amseln und Goldammern, Singdrosseln sowie Waldlaubsängern und anderen Vögeln groß gezogen. Dazu akzeptiert es auch, ein vom Menschen zur Verfügung gestelltes, Vogelhaus für Rotkehlchen – besonders dann, wenn es mit einem oval gestalteten Einflugloch und einer Größe von etwa 20 x 40 mm² daher kommt.

Beim Aufhängen des Nistkastens für Rotkehlchen sollte allerdings beachtet werden, dass dieser nicht zu hoch und zudem vor Erschütterungen geschützt befestigt wird. Die Frage „Wie brüten Rotkehlchen?“ lässt sich einfach dahingehend beantworten, dass die Tiere relativ anspruchslos sind. Als Beispiel, das Rotkehlchen brütet auch auf dem Balkon und nutzt hier Töpfe, Dosen, sowie Eimer und selbst Schuhe und Gießkannen, die dort gelagert werden.

Beim Entfernen des Rotkehlchen Nests versteht es sich von selbst, dass dies erst stattfinden sollte, wenn die Brut das Nest verlassen hat – auch wenn die Vögel aktuell nicht vom Aussterben bedroht ist.

Wann brüten Rotkehlchen und wie findet die Brut statt?

Die Eiablage findet beim Rotkehlchen immer im Morgengrauen statt. Die Eier sind matt und haben dabei eine rötliche Rahmfarbe von Rostbraun bis Rostrot gefleckt oder auch gewölkt. Durchschnittlich hat das Ei vom Rotkehlchen eine Länge von 20 mm und einen Durchmesser, der bei 16 mm liegt. Das Gewicht je Ei beträgt etwa 2,34 Gramm, wobei hier 0,135 Gramm auf die Schale entfallen. Das Gelege mit Eiern bringt etwa fünf bis sieben Jungtiere hervor, üblicherweise legt das Weibchen pro Brut sechs Eier.

Während der Brutzeit tarnt das weibliche Tier das Gelege mit Laub. Die Brutperiode liegt etwa bei 13 bis 15 Tagen, während der das Tier fest und ausdauernd auf dem Nest sitzt und die Eier ausbrütet. Pausen gönnt sich das Weiblichen kaum und wenn dann betragen diese maximal drei bis fünf Minuten. In dieser kurzen Zeit wird es vom Männchen außerhalb des Nestes mit Futter versorgt, um so den Standort des Geleges vor anderen Tieren zu verbergen.

Wo brüten Rotkehlchen? Dies wird weniger von der Größe des Reviers entschieden, als eher vom dort vorherrschenden Bodenbewuchs. Gerade Bodennester weisen einen hohen Bruterfolg beim Rotkehlchen auf, allerdings sind die Jungvögel hier auch vom Kuckuck, vom Eichelhäher, von Elstern, von Krähen und anderen Räubern bedroht. Sogar Mäuse und Eichhörnchen stellen für die Jungtiere hier eine große Gefahr dar.

Höhe: 26 cm
Breite: 15.5 cm
Tiefe: 15 cm
Gewicht: 2 kg
Farbe: gelb, natur
Einsatzzweck: Nisten
Anbringungsart: Wandmontage
Größe: S
Modell: Nistkasten
Geschenkanlass: Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum, Weihnachten
Kollektionen: Rotkehlchenhütte
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